PA LINE Visualisierung

Die Visualisierung PA LINE wurde speziell zur einfachen Überwachung und Bedienung von Weichenheizungen entwickelt.
Um sowohl den Anforderungen des Bedieners, wie auch denen des Wartungstechnikers gerecht zu werden, kann das System in Sicherheitsebenen unterteilt werden. Diese Bereiche sind durch eine Passwortabfrage geschützt, so dass das System automatisch an den angemeldeten Benutzer angepasst wird.
PA LINE ist ein flexibles Programmpaket, das durch seine Vielzahl an Konfigurationsmöglichkeiten keine Wünsche offen lässt.

Fdl – Darstellung

Alle verfügbaren Stationen können in dieser Darstellung ausgewählt werden.
Der Stationsname steht im rechten Bereich einer jeden Zeile. Um auch bei einer sehr großen Anzahl von Stationen eine übersichtliche Darstellung zu gewährleisten, ist es möglich sie in Bereiche zu unterteilen.
Die entsprechenden Einstellungen lassen sich problemlos im Konfigurationstool vornehmen.
Durch Selektion des gewünschten Bereichs wird zur entsprechenden Stationsgruppe gewechselt.

Stationsübersicht / Diagnoseoberfläche

Die Stationsübersicht ermöglicht einen detaillierten Einblick in die entsprechende Weichenheizungs- Anlage. Zur Visualisierung dient die Prozessdar- stellung, die sich dem aktuellen Anlagenzustand anpasst. Schaltpunkte, Temperaturen, Meldungen und Werte werden übersichtlich dargestellt und liefern alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Aus diesem Bereich hat der Wartungstechniker auch Zugriff auf alle Servicebereiche wie z.B. die Heizkreisinitialisierung.

Werte Heizkreise

Im Formular „Werte Heizkreise“ werden die gemessenen Betriebsströme und Widerstandswerte der einzelnen Heizkreise (W 1 bis W n) angezeigt. Die Ermittlung der Widerstandswerte erfolgt durch nahezu zeitgleiche Erfassung von Heizstrom und Heizspannung, so dass sich auch bei schwankenden Versorgungsspannungen ein genauer Widerstandswert ergibt.
Der Referenzwiderstand und die prozentuale Abweichung sind ebenfalls tabellarisch dargestellt.

Heizkreise initialisieren:

Durch intuitive Bedienungsmöglichkeiten können einzelne aber auch alle parametrierten Heizkreise initialisiert und somit an die neuen örtlichen Gegebenheiten angepasst werden.

Automatische Anwahl

Wird die Kommunikation zu einer oder mehreren Weichenheizungsanlagen mit einem Modem realisiert, so haben Sie hier die Möglichkeit den Datenbestand der Visualisierung ohne manuellen Eingriff zu aktualisieren.
Zusätzlich besteht die Option die Heizstäbe der Anlage zu prüfen.
Lästiges Anwählen jeder einzelnen Station entfällt. Eine Anwahl aller Stationen zu einem definierten festen Zeitpunkt ist problemlos einzustellen.

Archivfunktion

Wichtige Informationen wie z.B. Temperaturwerte, Anlagenzustände und Störmeldungen
können in einer Datenbank zur späteren Auswertung archiviert werden.
Somit entgehen Ihnen keine Informationen, die für eine spätere Auswertung notwendig sind.

Systemvoraussetzungen

Folgende Systemvoraussetzungen müssen für einen reibungslosen Ablauf des Programms erfüllt sein
– Betriebssystem MS Windows 2000 / XP
– Pentium II 233MHz, empfohlen Pentium III
– Mind. 512 MB Arbeitsspeicher
– Mind. 120 MB freier Festplattenspeicher (ohne Archivierung)
– Tastatur und Maus bzw. Touch-Screen
– SVGA auflösender Videoadapter
– Eine Auflösung von mindestens 800 x 600 Pixel
Um den kompletten Funktionsumfang des Programms nutzen zu können, werden drei freie serielle Schnittstellen (COM-Ports) benötigt.
Zwei serielle Schnittstellen werden auf dem PC für die Datenübertragung zu den im Feld befindlichen Steuereinheiten benötigt. Eine Schnittstelle pro Feldlinie
Die Verbindung zu den Steuereinheiten kann dabei wahlweise über eine KE / IBK-KE oder aber direkt über einen Schnittstellenkonverter mit dem SE-Bus hergestellt werden.
Eine Direktverbindung zu einer Steuereinheit (Laptop – Betrieb) ist ebenfalls möglich.
Die dritte serielle Schnittstelle wird optional zur Ansteuerung eines Modems benötigt. Hierdurch kann, von einem beliebigen Punkt aus, eine Einwahl in das System über ein Telefonnetz erfolgen.
Die frei zur Verfügung stehenden seriellen Schnittstellen (COM-Ports) können beliebig einem Daten oder Modemport zugewiesen werden.
Die maximale Größe des Langzeitarchivs wird hauptsächlich durch den freien Festplattenspeicher bestimmt. Richtgröße ist ca. 1 MB pro Tag.

Erweiterungsprogramme für PA LINE

Zusätzlich zu dem abgerundeten Grundpaket von PA-LINE haben Sie die Möglichkeit, das Programm um einige nützliche Funktionen zu erweitern, welche die Darstellung und Aufbereitung von Informationen noch einfacher gestalten.

PA Bericht

Mittels PA Bericht lassen sich auf schnellem Wege aussagekräftige und druckbare Berichte erstellen.
Erstellte Dokumente lassen sich in allen gängigen Dateiformaten (z.B. Excel) speichern und können zum Beispiel auf Mausklick für die Veröffentlichung im Internet aufbereitet werden.

Kartendarstellung

In der Kartendarstellung werden die parametrierten Stationen gemäß den örtlichen Gegebenheiten angezeigt.